Mittwoch, 30. dezember 2009
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21:07
(von John K.)
Irgendetwas schien mir schon komisch, als mich Julia nach drei Monaten plötzlich anrief und dieses spontane Treffen anbot. Sie sei gerade in der Stadt, ob ich Zeit hätte heute Abend für ein kleines Essen im Mykonos. Ich hatte Zeit, und warum sollte ich nein sagen, wenn eine schöne Frau mit mir essen will.
Sie kam pünktlich ins Mykonos und ich empfand sie weit schöner, als ich sie in Erinnerung hatte. Sie trug Jeans, Stiefel, und oben nichts als einen sehr dünnen Kashmerepulli mit grosszügigem V. Sie sah toll darin aus, und ich überlegte, sie eventuell nochmals zu fragen, ob sie nicht doch Lust hätte Fotos mit mir zu machen. Denn damals hatte sie es ja strickt abgelehnt.
Sie nahm mir gegenüber Platz und bat mich, ihre Handtasche zu verwalten. Sie wirkte einerseits unsicher, charmant unsicher, andererseits aber auch sehr zielstrebig. Sie sah mich ständig an, lachte viel, putzte sich und flirtete mit mir, und ich hatte keine Ahnung, was das Ganze bedeuten sollte. Also beschloss ich, es sportlich zu sehen. Sie hatte mir Lust gemacht zu jagen. Ich war nicht verliebt, ich wollte nichts privat von ihr, also was sollte mir passieren.
Ich begann einfach das Spiel, zu dem sie mich eingeladen hatte. Ich der Jäger, sie die Beute.
Wenn sie sprach, fixierte ich ruhig und konsequent ihre Augen, verfolgte mit innerlicher Genugtuung ihre wachsende Unsicherheit. Sobald ich aber den Eindruck hatte, ich würde es übertreiben und sie fühlte sich eventuell belästigt von meinem Blick, lehnte ich mich zurück und sah zu irgendeinem anderen Tisch hinüber. Bald beugte sie sich dann vor und suchte die Fortsetzung des Blickkontakts. So einfach war dieses Spiel.
Sie trank zwei Gläser Retsina mit mir, bestellte dann einen Spezi, hielt sich aber weiterhin an mein Glas, nicht ohne mit ihrer mangelnden Trinkfestigkeit zu kokettieren.
Sie sprach bald davon, unbedingt mal meine letzte Fotostrecke sehen zu wollen, die Fashionbilder auf dem Hausdach. Ich war überrascht. Bei unserem letzten Treffen war das Thema Foto quasi tabu gewesen - und nun dieses Interesse? War es auch der Grund für unser Treffen? Nun gut, ich würde es ja herausfinden.
Später, als der Kellner beim Zahlen zwei Ouzo hinstellte, war ihrer wieder schneller leer als meiner, wie übrigens den ganzen Abend zuvor auch. Es war laut im Mykonos, und wir waren den ganzen Abend schon auf unseren Ellenbogen auf dem Tisch einander zugewandt, und oft schon hatte ich ihr Haar an meinen Wangen gespürt, wenn ich ihr etwas ins Ohr rief, und fand das sehr erotisch. Und aus genau so einer Situation heraus blieb ich dann nach einem Satz mit den Lippen an ihrem Ohr. Sie wurde still, wartete einen Moment, ob das gewollt sei, und als es klar war, bewegte sie sich ein paar Millimeter in Richtung meiner Wange, mied aber alles andere, was man als Erwiderung meiner Annäherung betrachten konnte. So blieben wir wie zwei Komplizen etwa 5 Sekunden in einer gemeinsamen Starre. Dann lehnte ich mich zurück, und gab ihr etwas Raum, den sie auch gleich ausfüllte, indem sie schnell irgendetwas sagte, nur um keine Pause, kein Nachdenken entstehen zu lassen.
Als sie wieder die Rede auf meine Fotos brachte, sagte ich "Ich könnte sie dir auch gleich zeigen, aber du bist sicher ein anständiges Mädchen und kommst nicht mehr mit zu mir." Sie sagte ohne eine Sekunde nachzudenken "Ich bin zwar ein anständiges Mädchen, aber ich komme trotzdem noch mit." Langsam wurde ich geil, denn ich spürte, daß da ohne jede wirkliche Vorahnung eine ausgefüllte Nacht auf mich zukam mit einer Frau, die ich von Minute zu Minute schöner und begehrenswerter fand. Nach einem längeren Augenkontakt legte ich ihr meine Arme um die Schulter und suchte ihre Lippen. Sie wich zurück, aber nicht aus. Ich blieb bei ihr und sagte "mach ich gerade einen Fehler?". Sie zögerte, sagte dann "einen kleinen vielleicht" und fügte schnell hinzu "außerdem verteile ich in der Öffentlichkeit grundsätzlich keine Küsse". Sie hätte auch sagen können: "Gehen wir jetzt endlich zu dir?"
Fortsetzung folgt
Irgendetwas schien mir schon komisch, als mich Julia nach drei Monaten plötzlich anrief und dieses spontane Treffen anbot. Sie sei gerade in der Stadt, ob ich Zeit hätte heute Abend für ein kleines Essen im Mykonos. Ich hatte Zeit, und warum sollte ich nein sagen, wenn eine schöne Frau mit mir essen will.
Sie kam pünktlich ins Mykonos und ich empfand sie weit schöner, als ich sie in Erinnerung hatte. Sie trug Jeans, Stiefel, und oben nichts als einen sehr dünnen Kashmerepulli mit grosszügigem V. Sie sah toll darin aus, und ich überlegte, sie eventuell nochmals zu fragen, ob sie nicht doch Lust hätte Fotos mit mir zu machen. Denn damals hatte sie es ja strickt abgelehnt.
Sie nahm mir gegenüber Platz und bat mich, ihre Handtasche zu verwalten. Sie wirkte einerseits unsicher, charmant unsicher, andererseits aber auch sehr zielstrebig. Sie sah mich ständig an, lachte viel, putzte sich und flirtete mit mir, und ich hatte keine Ahnung, was das Ganze bedeuten sollte. Also beschloss ich, es sportlich zu sehen. Sie hatte mir Lust gemacht zu jagen. Ich war nicht verliebt, ich wollte nichts privat von ihr, also was sollte mir passieren.
Ich begann einfach das Spiel, zu dem sie mich eingeladen hatte. Ich der Jäger, sie die Beute.
Wenn sie sprach, fixierte ich ruhig und konsequent ihre Augen, verfolgte mit innerlicher Genugtuung ihre wachsende Unsicherheit. Sobald ich aber den Eindruck hatte, ich würde es übertreiben und sie fühlte sich eventuell belästigt von meinem Blick, lehnte ich mich zurück und sah zu irgendeinem anderen Tisch hinüber. Bald beugte sie sich dann vor und suchte die Fortsetzung des Blickkontakts. So einfach war dieses Spiel.
Sie trank zwei Gläser Retsina mit mir, bestellte dann einen Spezi, hielt sich aber weiterhin an mein Glas, nicht ohne mit ihrer mangelnden Trinkfestigkeit zu kokettieren.
Sie sprach bald davon, unbedingt mal meine letzte Fotostrecke sehen zu wollen, die Fashionbilder auf dem Hausdach. Ich war überrascht. Bei unserem letzten Treffen war das Thema Foto quasi tabu gewesen - und nun dieses Interesse? War es auch der Grund für unser Treffen? Nun gut, ich würde es ja herausfinden.
Später, als der Kellner beim Zahlen zwei Ouzo hinstellte, war ihrer wieder schneller leer als meiner, wie übrigens den ganzen Abend zuvor auch. Es war laut im Mykonos, und wir waren den ganzen Abend schon auf unseren Ellenbogen auf dem Tisch einander zugewandt, und oft schon hatte ich ihr Haar an meinen Wangen gespürt, wenn ich ihr etwas ins Ohr rief, und fand das sehr erotisch. Und aus genau so einer Situation heraus blieb ich dann nach einem Satz mit den Lippen an ihrem Ohr. Sie wurde still, wartete einen Moment, ob das gewollt sei, und als es klar war, bewegte sie sich ein paar Millimeter in Richtung meiner Wange, mied aber alles andere, was man als Erwiderung meiner Annäherung betrachten konnte. So blieben wir wie zwei Komplizen etwa 5 Sekunden in einer gemeinsamen Starre. Dann lehnte ich mich zurück, und gab ihr etwas Raum, den sie auch gleich ausfüllte, indem sie schnell irgendetwas sagte, nur um keine Pause, kein Nachdenken entstehen zu lassen.
Als sie wieder die Rede auf meine Fotos brachte, sagte ich "Ich könnte sie dir auch gleich zeigen, aber du bist sicher ein anständiges Mädchen und kommst nicht mehr mit zu mir." Sie sagte ohne eine Sekunde nachzudenken "Ich bin zwar ein anständiges Mädchen, aber ich komme trotzdem noch mit." Langsam wurde ich geil, denn ich spürte, daß da ohne jede wirkliche Vorahnung eine ausgefüllte Nacht auf mich zukam mit einer Frau, die ich von Minute zu Minute schöner und begehrenswerter fand. Nach einem längeren Augenkontakt legte ich ihr meine Arme um die Schulter und suchte ihre Lippen. Sie wich zurück, aber nicht aus. Ich blieb bei ihr und sagte "mach ich gerade einen Fehler?". Sie zögerte, sagte dann "einen kleinen vielleicht" und fügte schnell hinzu "außerdem verteile ich in der Öffentlichkeit grundsätzlich keine Küsse". Sie hätte auch sagen können: "Gehen wir jetzt endlich zu dir?"
Fortsetzung folgt
